Wie alles begann…

Buch: Die 150 schönsten Paßstraßen der Alpen

unser Pässebuch

1999 entschlossen wir uns, eine Alpentour zu unternehmen. Gesagt, getan…wir fuhren in die Dolomiten und verbrachten dort einige wunderschöne Tage. Sehr schnell wurde uns klar, dass ein „planloses“ Herumfahren in den Alpen nichts für uns ist. Es fielen immer wieder die Worte „Pässebuch“ und „Pässejäger“. Ganz schnell wurde uns klar: Wir wollen ALLE wichtigen Alpen-Transit-Pässe befahren. Eine Vision war geboren. Kaum zurück in Deutschland, kam uns ein kleines Heftchen in die Hände

„Die 150 schönsten Alpenpässe“ (Herausgegeben vom „Tourenfahrer“)

Fortan wurde dieses Heft unser PÄSSEBUCH, und die Seite der PÄSSEJÄGER entstand.

 

Unsere Mission:

Erst wenn alle Pässe gefahren sind, würde es vorbei sein! Dann werden wir uns einer neuen VISION widmen.

An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank beim Nitschke-Verlag,dass wir immer wieder das ein oder andere Heftchen bekommen haben!!!

Rolf …

Rolf's GS als Comic

Rolf’s GS als Comic

…und wie dann alles weiterging…

Inzwischen haben wir das Jahr 2009….ganz schön viel passiert in den letzten 10 Jahren….

….Strecken wurden gesperrt, Fahrverbote verhängt, Schotterstrecken zu Asphaltstraßen gemacht, Straßen mit Tempolimits versehen… aber all das konnte uns nicht bremsen…

….. unzählige Male waren wir in den Alpen, den Pyrenäen, den Vogesen, ja sogar in Peru unterwegs….

…..unser höchster angefahrener Punkt liegt bei 4600 Metern!! Ganz schön hoch; genau genommen aber ganz schön weit vorbei – hatten wir uns doch 5000m zum Ziel gesetzt….

Buch: Alle Paßstraßen der Alpen gefahren

das Pässebuch gemarkert

Wir waren zu zweit unterwegs, haben Freunde, Bekannte mit in die Alpen genommen, haben sie mit Pässebüchern ausgestattet, waren jedes Jahr ein bis dreimal in den entsprechenden Gebieten, haben „Nerve behale“ (Hochdeutsch: Nerven behalten) mit gegründet (und sind wieder ausgestiegen), aber vor allem haben wir UNSER PÄSSEBUCH (bereits 2 mal) abgefahren!!!

Seit einigen Jahren fährt Olli immer wieder bei uns mit. Bekannt geworden durch den Spruch: „Da wo die Zwei durchkommen, da komme ich auch durch.“, haben wir ihn 2008 zum Pässejäger ernannt.
Genau so Christoph „genannt der Pole“ den wir auf unserer Tour in Peru kennen lernten, ist nun unser ständiger Begleiter.

Angeboten hat sich Olli durch seinen Fahrstil („Ich habe Knie“), und sein abendliches Verhalten schon vorher („Ich habe Kopf.“), aber seine Feuertaufe hat er 2008 auf unserem Frankreich Trip bestanden. (So wie Oli hatte noch nie jemand das Fahrwerk unseres Fahrtrainingsexperten Richard eingestellt.) Nachdem dieses Jahr wieder ein Pässebuch voll geworden war, hat Rolf vor einigen Wochen beim Nitschke Verlag angerufen, und darum gebeten, uns neue Pässebücher zur Verfügung zu stellen. Leider mußten wir feststellen, dass auch der Vorrat beim Nitschke Verlag nicht unbegrenzt ist. Es gibt leider keine „Pässebücher“ mehr!!!! Was nun? Die nächste Alpentour ohne Ziel, ohne Vision? Niemals! Wir haben uns dazu entschlossen ein eigenes Pässebuch zu gestalten und drucken zu lassen. Es soll umfassender sein als das Seitherige, es sollen alle Pässe des Tourenfahrer Pässebuchs enthalten sein, es soll alle großen Transitpässe, sowie die großen Schotterstraßen beinhalten. Die Pyrenäen sollen mit einbezogen werden!? Die Vogesen auch!? Was noch? Vorsichtigen Schätzungen zufolge kommen wir auf ca. 1500 Alpenpässe.

Seit ein paar Jahren sind auch Richard und Jürgen mit von der Partie. Wolfgang, einer der ersten, hat sich still und heimlich verabschiedet.

Eine neue Vision entsteht.

Rolf, Olli, Christoph, Richard und Jürgen

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